UMGEHUNGSSTRASSE

Favorit: die
Ost-Trasse

Baunach - Klar Stellung bezog der Stadtrat Baunach bezüglich der Umgehung der B 279. Man favorisiere eindeutig die Ostumgehung, betonte Bürgermeister Ekkehard Hojer (CBB). Primäres Ziel müsse zunächst die Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplan in der ersten Dringlichkeitsstudie bis zum Jahr 2015 sein. Dabei sollten beide Varianten, also die Ost- und die West-Trasse weiter verfolgt werden, auch wenn in den zahlreichen Verhandlungen und Gesprächen mit der Naturschutzbehörde in Bayreuth die vorhandenen FFH-Gebiete bei der Ost-Trasse als großes Hindernis entgegenstünden. Diese könnten, so Hojer, durch einen neuen Aspekt, nämlich die Untertunnelung des Gebietes, ausgehebelt werden. Ein solcher, ein Kilometer langer, Tunnel würde zwar rund 30 Millionen Euro kosten, werde aber nun dennoch ernsthaft geprüft. Wenn dies technisch und finanziell machbar sei, sei diese Lösung durchaus keine Utopie. Der Weg zur Ost-Trasse sei zwar, so der Bürgermeister, steinig und risikoreich, dennoch wolle man mit allen Kräften und großer Einmütigkeit im Rat diese Variante bevorzugt verfolgen. Er dankte in diesem Zusammenhang auch der Interessengemeinschaft B 279 der Stadt Baunach für ihre Unterstützung. Mit einer Ost-Trasse seien die Beeinträchtigungen der Baunacher Bevölkerung am geringsten und die Entwicklungsmöglichkeiten der Stadt Baunach gewährleistet. nge

Quelle: FT-Bamberg vom Donnerstag, 7. Februar 2013


Brief der Interessengemeinschaft B279 Baunach an den ersten Bürgermeister E. Hojer
und den Stadtrat von Baunach